Warum der Black Friday 2021 für den E-Commerce besonders spannend wird

Strategien für den Black Friday 2021

In wenigen Wochen sollten die Sale-Plakate wieder die Einkaufsstraßen schmücken und Menschenmassen die Shopping-Center stürmen. Doch auch in diesem Jahr wird der Ansturm wohl etwas zurückhaltender ausfallen. Der Grund dafür liegt auf der Hand, denn das Coronavirus wird noch einige Zeit ein überaus aktuelles Thema sein. Da stehen die Aussichten schlecht, dass Massen von Menschen in die Shopping-Center strömen, um sich die besten Angebote zu sichern. Grund genug, dass Onlinehändler diese besondere Herausforderung für sich gewinnen und ihr Angebot in diesem Jahr noch besser platzieren sollten. In diesem Blogbeitrag nehmen wir den Black Friday 2021 genau unter die Lupe und verraten Ihnen, wie Sie ihn erfolgreich gestalten, viel Spaß!

Black Friday 2000 vs. 2021

Was ist der Black Friday?

In seiner heutigen Bedeutung tauchte der Begriff Black Friday in den USA erstmals in den 60er Jahren auf und beschrieb die Verkehrsstaus und Menschenmassen auf den Gehwegen, die sich an den beiden Folgetagen von Thanksgiving in den Städten bildeten. Diese zogen sich wohl angeblich wie eine „Schwarze Masse“ durch die Einkaufsstraßen. Eine weitere Erklärung besagt, dass der Black Freitag ein Synonym für die schwarzen Zahlen, die die Geschäftsleute Jahr für Jahr ab diesem Tag schreiben, sei. Denn aufgrund der enormen Umsätze, die am Black Friday gemacht werden, bringen an diesem Tag viele Händler ihre Bilanzen aus den roten Zahlen in die Gewinnzone.

Offiziell wird der Black Friday in den USA in diesem Jahr bereits zum 21. Mal gefeiert und eröffnet den Beginn der Weihnachts-Einkaufsaison. 2006 dachte sich Apple, was in den USA funktioniert, funktioniert auch in Deutschland und brachte den Black Friday erstmals nach Deutschland. Davon angelockt, sprangen immer mehr Händler auf den Zug auf und veranstalteten ebenfalls seither spezielle Sale Aktionen zum Black Friday.

Black Friday stationär vs. online

Wie entwickelt sich der Black Friday?

Während der Black Friday vor Jahren im E-Commerce kaum Interessenten gewann, und Kunden lieber vor Geschäften kampiert haben, um sich direkt bei Ladenöffnung mit allen Mitteln die besten Angebote zu sichern, hat dieser sich in den vergangenen Jahren immer mehr zu einem Online-Shopping-Tag gemausert. Seither haben der Black Friday sowie der Cyber Monday insbesondere im E-Commerce-Bereich einen durchschlagenden Erfolg. Kunden gehen viel lieber online auf Schnäppchenjagd – das spart zum einen Zeit und ist auch deutlich entspannter.

Welche Schlüsse kann man vom Black Friday 2020 für den Black Friday 2021 ziehen?

Der Einzelhandel stand im letzten Jahr vor der harten Entscheidung, wie und ob der Black Friday in stationäre Geschäfte gelangt trotz einer tobenden Pandemie. Während in Deutschland im November letzten Jahres die Ladengeschäfte noch öffnen durften, mussten sich Einzelhändler anderer Länder erneut Zwangsschließungen unterordnen. Besondere Strategien wurden aufgefahren, um so viele Leute wie möglich in die Läden zu locken und dennoch den Hygienebestimmungen zu entsprechen.

Zwar leiden die stationären Händler 2021 weiterhin unter dem Schwund von Kunden in den Einkaufsstraßen, der E-Commerce profitiert hingegen von dem zunehmenden Traffic.

Anders sah es im E-Commerce aus! Die Deutschen entdeckten während der Corona-Krise vermehrt den Onlinekauf für sich. Die Krise hat dem E-Commerce einen kräftigen Wachstumsschub beschert. Vor allem Waren des täglichen Bedarfs wie Lebensmittel, Tierbedarf, Medikamente oder Drogerieprodukte werden inzwischen viel häufiger im Internet erworben. Mit der steigenden Relevanz des E-Commerce gibt es immer mehr Möglichkeiten, Online- und Offline-Auftritte miteinander zu verknüpfen. Neue Kaufstandards entwickeln sich, wie die Abholung von gekauften Waren vor Ort über Click-and-Collect, die zunehmende Beliebtheit kontaktloser Zahlmöglichkeiten oder die vermehrte Nutzung von Smartphones für Onlinekäufe. Kein Wunder also, warum eine Vielzahl der Einzelhändler im letzten Jahr den Schritt in den E-Commerce gewagt hat. Dies zahlt sich für die E-Commerce-Neulinge zum einen für das Tagesgeschäft, aber zum anderen auch für den Black Friday 2021 aus.

Checkliste: So wird Ihr Black Friday 2021 zum Erfolg

Klar ist, der E-Commerce wächst und damit steigt auch das Angebot. Um das Potenzial des diesjährigen Black Fridays auszunutzen, sollte ein ausgeklügelter Plan und eine klare Strategie für jeden Onlinehändler, ganz egal ob Neuling oder Urgestein, das Must-have sein. Im folgenden geben wir Ihnen eine Checklist mit den wichtigsten Erfolgskriterien.

1. Online-Auftritt

Der Online-Auftritt ist das A & O! Dafür muss Ihre Webseite für den erhöhten Traffic während der Black Week fit und äußerst belastbar sein. Um dies zu erreichen, sollte zunächst geklärt werden, ob der Website-Host den Herausforderungen gewachsen ist. Schließlich wäre es ärgerlich, Verkäufe zu verpassen, nur weil Ihr Shop zu langsam oder nicht über das Smartphone erreichbar ist, Produkte nicht gelistet werden oder es anderweitige Bugs gibt. Das Stichwort für Sie: TESTEN!

Lesetipp: Auch die Präsentation Ihrer Produkte darf nicht vernachlässigt werden. Wie Sie Ihre Kunden mit einer guten Produktbeschreibung zum Kauf animieren.

2. Preisstrategie

Ohne Rabatt läuft gar nichts! Entscheidend ist, mit Ihren Preisen und der richtigen Rabatt-Strategie aufzufallen und den Usern einen klaren Mehrwert zu bieten. So ist ein allgemeiner Rabatt auf eine Produktkategorie nur dann sinnvoll, wenn er höher ausfällt als der gewohnte Ausverkauf-Rabatt. Bei großen Rabatten auf spezielle Produkte ist wiederum die Auswahl entscheidend.

Optimieren Sie die Umsetzung Ihrer Preisstrategie

Mit unserer Repricing-Software und der richtigen Strategie setzen Sie Ihre Preise ganz einfach für große Events wie Black Friday, Cyber Monday & Weihnachten. SnapTrade hilft Ihnen dabei, auf Marktplätzen wie Amazon und eBay, sowie Ihrem eigenen Onlineshop auf sich ändernde Marktsituationen zu reagieren. Das erhöht Ihre Gewinnchance für die Amazon BuyBox und sorgt für eine bessere Marge.

3. Logistik

Zwei von drei Usern brechen den Kauf im Checkout ab, weil sie mit den angebotenen Paketdiensten und Versandoptionen nicht zufrieden sind. Hier kann eine vorab klar kommunizierte Auflistung der Optionen helfen. Je mehr Transparenz dem Kunden gegenüber geboten wird, desto mehr Vertrauen entwickelt sich in den Onlineshop.

Nichts kann das hart erkämpfte Vertrauen schneller stören als beschädigte Waren oder zu lange Lieferzeiten. Wenn Sie Fulfillment by Amazon nutzen, ist der Prozess der Bestellabwicklung zwar komfortabel, aber auch undurchsichtig. Unser FBA-Controller hilft Ihnen, Fehlerquellen aufzudecken und damit Zeit, Geld und Nerven zu sparen.

4. Produktanalyse

Hohe Preisnachlässe auf unattraktive Produkte schrecken eher ab. Weshalb bereits vor der Sale-Aktion eine Analyse für die Produkte mit hohen Verkaufschancen durchgeführt werden sollte. Da dies manuell nur mit sehr viel Aufwand zu bewerkstelligen ist, kann der ASIN-Advisor für Sie Verkaufschancen aufspüren und Artikel mit Potential finden. Er analysiert ca. 40 Mio. Produkte auf dem deutschen Amazon-Marktplatz, um die verkaufsstärksten Produkte einer Kategorie zu entdecken.

5. Retargeting

Das Potenzial am Black Friday ist groß, genau so groß ist aber auch der stetig wachsende Wettbewerb. Dabei kann Ihnen das richtige Targeting helfen, zielgerichteter und effizienter zu agieren. Idealerweise legen Sie in den Monaten vor dem Event Ihre Zielgruppe fest, indem Sie interessierte Nutzer auf Ihre Seite lenken und Marketingmaßnahmen darauf ausrichten. In den entscheidenden Tagen, wenn viele Unternehmen um die Aufmerksamkeit der Nutzer buhlen, profitieren Sie davon, genau diese Nutzer durch den Sales Funnel zu führen.

6. Markt- und Wettbewerbsanalyse

Viele Händler nutzen zur Markt- und Wettbewerbsanalyse automatisierte Softwarelösungen. Für eine optimale Positionierung im E-Commerce, sowohl zum Black Friday als auch zu anderen großen Events, sollten Sie die Preise Ihrer Wettbewerber stetig beobachten und zielgenau analysieren. Denn nur wenn Sie wissen, wie wettbewerbsfähig Ihre Preise im Vergleich zur Konkurrenz sind, können Sie sich erfolgreich im Onlinehandel platzieren.

Lesetipp: Behalten Sie stets im Auge, mit welchen Rabatten Sie mitziehen können und welche Ihrem Unternehmen schaden. Erfahren Sie, wie Sie von der richtigen Preiskalkulation profitieren.

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ShopSPY ermöglicht Ihnen den Vergleich verschiedenster Portale wie idealo, Google Shopping und billiger.de und gibt Ihnen so die Möglichkeit, immer zum gegebenen Marktpreis zu verkaufen.

7. Vertriebskanäle erweitern

Nicht zu unterschätzen im E-Commerce sind Verkäufe, die über Vertriebskanäle erzielt werden, die nicht der eigene Onlineshop sind. Ganz vorn dabei sind Social Media Plattformen wie Instagram, Facebook, TikTok und Co.. Je nachdem, wen Sie zu Ihrer Zielgruppe zählen, sollten Sie Ihren Onlineshop um weitere Vertriebskanäle erweitern und Ihre Marke auf Social Media stärken.

8. Automatische Preisanpassung

Im schnelllebigen E-Commerce müssen Sie hinterher sein und die dynamische Preisgestaltung ist an der Tagesordnung. Am besten setzen Sie dabei auf ein Tool zur Automatisierung, da das manuelle Anpassen Ihrer Preise bei einer Vielzahl von Produkten einfach zu lang dauern würde. Gerade, wenn Sie ebenfalls auf Marktplätzen vertreten sind, auf denen Sie sich im direkten Vergleich zu Ihrer Konkurrenz befinden.

Lesetipp: Erfahren Sie, wie Sie mit nur wenigen Klicks Ihre dynamische Preisgestaltung automatisieren und optimieren.

Fazit: Erfolgreich am Black Friday

Fest steht, sowohl der Black Friday als auch der Cyber Monday sind mittlerweile Pflicht für Unternehmen aus dem E-Commerce. Damit haben wir alles abgedeckt, was Sie als Onlinehändler an Basis-Wissen besitzen müssen, um Ihre Marke auf den Black Friday 2021 vorzubereiten. Und nun liegt es an Ihnen: Seien Sie kreativ, planen und testen Sie und gehen Sie unbedingt mit ausreichend Vorlaufzeit an die Sache heran. Mit einem durchdachten Plan können Sie aus der Masse herausstechen und Ihren Erfolg nachhaltig vorantreiben.

Häufig gestellte Fragen zum Black Friday 2021

Was ist der Black Friday?

Der Black Friday eröffnet den Beginn der Einkaufssaison vor Weihnachten. Um den Black Friday herum veranstalten Händler aller Art besondere Sale-Aktionen, die ihren Höhepunkt schließlich am Black Friday selbst finden.

Wie profitiert der E-Commerce vom Black Friday?

Jahr für Jahr spielt der E-Commerce eine größer werdende Rolle bei Konsumierenden. Dies wirkt sich besonders positiv auf Online-Verkäufe am Black Friday aus, da sich Kunden vermehrt online umschauen, Preise und Aktionen vergleichen, um den besten Preis zu ergattern.

Wie bereite ich mich auf den Black Friday vor?

Damit der Black Friday zum Erfolg wird, befolgen Sie am besten die folgenden Tipps: 1. Prüfen Sie die Belastbarkeit Ihres Onlineshops, 2. Entwickeln Sie eine einmalige Preisstrategie, 3. Prüfen Sie Ihre Logistik, 4. Analysieren Sie Ihre Produkte auf deren Verkaufschancen. Weitere Tipps lesen Sie in unserem Blogbeitrag nach.

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