Weihnachtsgeschäft im Onlinehandel – So wird das Fest garantiert ein Erfolg

So finden Sie Produkte im Weihnachtsgeschäft

Der Weihnachtsbummel wird immer mehr zum digitalen Erlebnis, was neben den einzelnen Händlern natürlich auch den Marktplatz-Giganten Amazon freut. Wenn das Fest der Liebe in den Köpfen der meisten Konsumenten noch keine allzu große Rolle spielt, sind die Vorbereitungen für die konsumreichste und damit umsatzstärkste Zeit des Jahres in vollem Gange. Zumindest sollten sie das sein. In diesem Beitrag stellen wir Ihnen deshalb sechs Tipps vor, wie Sie sich und Ihr Geschäft ideal auf das bevorstehende Weihnachtsgeschäft vorbereiten.

Ein Rückblick: E-Commerce 2022 mit Konsumflaute zu Weihnachten

Laut baumarktmanager.de hatte der Versandhandel selbst im Weihnachtsgeschäft zu kämpfen. Erstmals seit Beginn der Messungen im Jahr 2014 seien die Gesamtumsätze im Onlinehandel gegenüber dem Vorjahr gesunken. Das Minus betrug über alle Branchen hinweg 16,8 Prozent, wobei einzelne Bereiche natürlich unterschiedlich stark betroffen waren und teilweise unter Vor-Corona-Niveau gefallen sind.

Ob sich 2023 wieder eine Besserung einstellt, bleibt abzuwarten. Eine Umfrage des Handelsverbandes ergab, dass rund 21 Prozent der Verbraucher dieses Jahr weniger Geld für Geschenke ausgeben wollen als noch im Vorjahr.

Aber: Gerade junge Menschen und Familien zeigen sich deutlich konsumfreudiger und wollen sich die Weihnachtsstimmung offenbar nicht verderben lassen. Sie wollen sogar mehr Geld ausgeben (Quelle: handelsjournal.de).

Gute Vorbereitung ist alles: 6 Tipps für das Weihnachtsgeschäft im Onlinehandel

#1 Rechtzeitige Sortimentsaufstellung und Wareneinkauf

Im sächsischen Städtchen Burgstedt wird jedes Jahr der Satire-Weihnachtsmarkt bereits im September gefeiert, eine Hommage an den beginnenden Verkauf von Lebkuchen, Spekulatius & Co., der gefühlt immer zeitiger stattfindet.

Doch das Weihnachtsgeschäft beginnt nicht nur im stationären Handel frühzeitig, auch im E-Commerce ist das der Fall. Prognosen zufolge sollten sich Onlinehändler darauf einstellen, dass Mitte September die Nachfrage nach ihren Produkten steigt. Das bedeutet, dass bis dahin das Sortiment für die Weihnachtszeit feststehen muss und Lagerkapazitäten aufgefüllt werden müssen.

Laut Statista ist der November aber auch ein beliebter Monat für den Geschenkekauf. Bei einer Erhebung 2019 gab fast ein Drittel der Befragten an, in dieser Zeit aktiv zu werden. Daran könnte der Black Friday mit seinen zahlreichen Rabatten natürlich seinen Anteil haben.

32 Prozent der befragten nutzen den November für den Weihacnhtseinkauf

Um Ihre Sortimentsaufstellung für das anstehende Weihnachtsgeschäft festzulegen, sollten Sie deshalb schon so früh wie möglich damit beginnen, den Vorjahreszeitraum genau zu analysieren und auszuwerten.

Untersuchen Sie, welche Produkte Ihre Kunden besonders häufig nachgefragt haben und welche eher weniger. Welche Artikel erzielten den größten Umsatz und welche konnten nicht erfolgreich verkauft werden? Anschließend können Sie sich darüber Gedanken machen, welche der Produkte dieses Jahr in Ihrem Sortiment enthalten sein sollten.

Hierzu erstellen Sie am besten ein Produktportfolio, anhand dessen Sie Ihren Wareneinkauf vornehmen. Durch eine gezielte und gründliche Lager- und Sortimentsplanung vermeiden Sie zum Weihnachtsgeschäft Engpässe und Lieferschwierigkeiten.

Lesetipp: Damit es bei einem erhöhten Bestellaufkommen in der Vorweihnachtszeit nicht auch zu mehr Retouren kommt, sollten Sie Ihre Logistikprozesse optimieren. Wie Ihnen das gelingt, erfahren Sie in unserem Blogbeitrag zur Senkung der Retourenquote.

Checklist für die Sortimentsaufstellung für das Weihnachtsgeschäft

  1. Auswertung Ihres letzten Weihnachtsgeschäfts und anschließende Sortimentsaufstellung
  2. Marktpotenzial neuer Produkte, sowie Trendprodukte analysieren
  3. Wareneinkauf erledigen
  4. Logistikpartner briefen
  5. Kaufanreize schaffen
  6. Retargeting

2# Marktpotenziale und Trendprodukte analysieren

Neben Ihrem eigenen Sortiment sollten Sie auch das allgemeine Marktgeschehen im Blick behalten. Insbesondere auf Marktplätzen sind Händlerinnen und Händler oft einem starken Konkurrenzdruck ausgesetzt. Produkttrends, verstärkt durch Influencer auf sozialen Netzwerken oder personalisierte Anzeigenwerbung, sind besonders bei der jüngeren Zielgruppe zu Weihnachten sehr gefragt.

Entwicklungen wie diese sollten Onlinehändler durchaus berücksichtigen, wenn es um die Sortimentsplanung für das anstehende Weihnachtsgeschäft geht. Da der Onlinemarkt schnell unüberschaubar wird, gehen Sie am besten an die Suche nach neuen Produkten systematisch heran.

Die Entwicklung, die Produktion und der Vertrieb eines Produktes sind für Unternehmen zeit- und kostenaufwendig. Ermitteln Sie daher zunächst, ob sich der Aufwand für Ihren Markt rechnet und sich der Artikel auch für Ihr Unternehmen lohnt. Es gibt sehr viele Tools, die Händlern bei einer Markt- oder Wettbewerbsanalyse helfen, damit diese den aktuellen Status und das Potenzial der Produkte besser einschätzen können.

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Unsere Lösung: der ASIN-Advisor. Dieser unterstützt Sie als Onlinehändler dabei, Ihr Sortiment optimal zu erweitern und Trendprodukte und Artikel mit Verkaufspotenzial zu finden. Der clevere Advisor spürt für Sie Bestseller auf, indem er ca. 30 Millionen Produkte auf dem deutschen Amazon-Marktplatz analysiert und die verkaufsstärksten Artikel findet. Die Analyse liefert Ihnen wertvolle Informationen zu Top-Seller-Marken, Wettbewerbsdichte und Listingvorschlägen.

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Außerdem sehen Sie, zu welchen Preisen die Artikel auf dem Marktplatz gehandelt werden. Damit können Sie Ihre Verkaufschancen steigern und die Kontrolle über Ihre Einkaufsquellen und -konditionen behalten. Mit unserem ASIN-Advisor bleiben Sie wettbewerbsfähig, finden Produkte mit Potenzial und bauen Ihre eigene Marktposition nebenbei langfristig aus.

3# Rabattaktionen planen

Sie haben Ihre Trendprodukte analysiert und Ihr Warenlager für die bevorstehende Adventszeit aufgefrischt. Nun empfiehlt es sich, Ihr Produktsortiment einmal aus der Marketing-Perspektive zu betrachten.

X-Mas-Sales können sich für Ihr Geschäft genauso lohnen wie Rabattaktionen rund um Black Friday und Cyber Monday. Gezielte Kaufanreize können helfen, Ihr Absatzpotenzial merklich zu steigern. Gehen Sie dabei analytisch vor: Nur mit Hilfe einer fundierten Preiskalkulation erschließen Sie Spielräume für Rabatte, die Sie sich auch tatsächlich leisten können. Die Verkaufsaktion sollte in jedem Fall noch eine gewisse Marge ergeben.

Außerdem: So gut Ihre Kalkulation auch ist, die Preise im E-Commerce orientieren sich immer auch an der Konkurrenz. Falls Sie einen eigenen Shop betreiben, kann die Preisfindung mitunter schwierig werden.

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Preissuchmaschinen verschaffen Ihnen zwar einen guten Überblick über die Preisbildung der Konkurrenz. Diese händisch zu durchforsten, ist jedoch ein immenser Aufwand. Zu diesem Zweck gibt es ShopSPY. Das Tool durchleuchtet verschiedene Preissuchmaschinen und gibt Ihnen anhand der Ergebnisse eine Preisempfehlung für Ihre Produkte.

4# Stabilität des Shops sicherstellen

Ein Sortiment aus Bestsellern, gefüllte Lager und attraktive Rabatte nützen Ihnen wenig, wenn Ihr eigener Onlineshop einem Trafficzuwachs in der Weihnachtszeit nicht gewachsen ist. Deshalb sollten Sie sicherstellen, dass Ihr Store auch in Stoßzeiten stabil bleibt und jedem Besucheransturm standhält.

Viele Händler setzen dazu auf cloudbasierte Systeme, deren Ressourcen anders als bei dedizierten Servern skalierbar sind. Da die Arbeitslast auf mehrere physische Maschinen verteilt wird, können Verbraucher auch während einem Peak wie gewohnt weiter shoppen, selbst wenn neben ihnen noch tausende andere Besucher Ihre Angebote durchforsten.

5# Kundenservice optimieren

Gerade wenn Ihr Bestellvolumen in der Vorweihnachtszeit besonders hoch ist, kann mal etwas schiefgehen. Dann kommt es auf einen gelungenen Service an. Gerade wenn Sie über Amazon verkaufen, ist eine hohe Reaktionsgeschwindigkeit sehr wichtig. Die Bearbeitung eines Falls sollte auf keinen Fall länger als 24 Stunden auf sich warten lassen.

Falls Sie dieser Maßgabe mit Ihrem vorhandenen Personal nicht gerecht werden können, kann es sinnvoll sein, für die Weihnachtszeit zusätzliche Aushilfen einzustellen.

6# Retargeting

Ihr Weihnachtsverkauf soll keine einmalige Sache sein. Deshalb ist es wichtig, dass Sie ein Retargeting durchführen. Sofern Sie Google-Anzeigen schalten, können Sie entsprechende Datensegmente einrichten. Käuferinnen und Käufer können Sie einige Zeit nach Ihrem Einkauf erneut kontaktieren und zum Beispiel mit einem exklusiven Rabatt zum erneuten Kauf animieren. Gleiches würde auch für die hinzugewonnen Abonnenten Ihres Newsletters gelten, die den Datenschutzrichtlinien zugestimmt haben.

Fazit

Für die strategische und erfolgreiche Planung im Weihnachtsgeschäft ist eine vorherige Sortimentsaufstellung essentiell. Dabei ist unser Tool, der ASIN-Advisor der ideale Begleiter, um Produkte mit Potenzial zu erkennen und diese kinderleicht in Ihr Sortiment zu integrieren.

Wenn Sie klar und deutlich erkannt haben, warum sich manche Produkte gut verkaufen und andere Ladenhüter sind, werden Sie nicht nur im Weihnachtsgeschäft mehr Umsätze generieren und deutlich höhere Gewinne erzielen, sondern bauen auch langfristig Ihre Marktposition auf.

Über die Autorin

Häufig gestellte Fragen zum Thema Weihnachtsgeschäft im E-Commerce

  • Erstellen Sie eine ansprechende Weihnachtsdekoration für Ihren Online-Shop.
  • Optimieren Sie die Ladezeiten Ihrer Website, um den Ansturm an Besuchern zu bewältigen.
  • Erweitern Sie Ihr Produktsortiment um saisonale Artikel.
  • Implementieren Sie klare Versandrichtlinien und informieren Sie über Lieferzeiten.
  • Starten Sie gezielte Marketingkampagnen und Sonderangebote.
  • Stellen Sie sicher, dass Ihre Website für einen erhöhten Datenverkehr optimiert ist.
  • Nutzen Sie Content Delivery Networks (CDNs), um die Ladegeschwindigkeit zu verbessern.
  • Erwägen Sie die Skalierung Ihrer Serverkapazität, um eine stabile Leistung zu gewährleisten.
  • Implementieren Sie ein Warteschlangen-System, um Serverüberlastungen zu verhindern.
  • Verwenden Sie Tools wie Google Analytics, um den Traffic und die Konversionsraten zu verfolgen.
  • Bewerten Sie den Umsatz und den durchschnittlichen Bestellwert.
  • Sammeln Sie Kundenbewertungen und Feedback, um Erkenntnisse zu gewinnen.
  • Halten Sie Kennzahlen wie die Warenkorbabbruchrate im Auge, um Optimierungspotenzial zu identifizieren.

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