Amazon’s Choice: So bekommen Sie das Amazon-Label für Ihre Produkte

Wer bei Amazon einkaufen möchte, sieht neben der Kennzeichnung „Bestseller“ oft auch die Bezeichnung „Amazon’s Choice„. Wer als Nutzer das Siegel Amazon’s Choice neben einem Produkt entdeckt, geht davon aus, dass dieses speziell von Amazon ausgewählt wurde und durch seine Qualität überzeugt. Doch was bedeutet das eigentlich? Und nach welchen Kriterien werden Produkte mit Amazon’s Choice ausgezeichnet? In unserem Beitrag schauen wir uns das Amazon-Label noch einmal genauer an und untersuchen, welche Kriterien ein Händler erfüllen muss, um es für sein Produkt zu gewinnen.

Was ist das Amazon’s Choice Label?

Erstmals wurde Amazon’s Choice im Jahr 2015 eingeführt, um den Einkauf über den Echo-Lautsprecher zu erleichtern. So werden beim Einkauf per Alexa Sprachassistent zunächst Produkte gelistet, welche das Amazon’s Choice Siegel haben. Choice-Artikel gibt es dabei jedoch nicht in allen Produktkategorien, sondern nur in denen, die derzeit über Amazon Echo per Sprachbefehl gekauft werden können. Bei der Kennzeichnung Amazon’s Choice handelt es sich um eine Kaufempfehlung von Amazon. Produkte, die bei Käufern beliebt sind, gut bewertet werden und ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis bieten, erhalten das Amazon’s Choice Siegel.

Was ist der Unterschied zwischen „Amazon’s Choice“ und „Bestseller“?

Bestseller & Amazons Choice Artikel mit der Kennzeichnung Amazon’s Choice werden häufiger angeklickt, weniger zurückgegeben und besser bewertet als andere Artikel aus diesem Segment. Bestseller sind Artikel, die am meisten gekauft wurden. Wie gut ein Produkt bewertet oder wie oft es zurückgegeben wird, wird dabei jedoch nicht beachtet.

Mit 6 Tricks zum Amazon’s Choice-Label

Die Kennzeichnung Amazon’s Choice bedeutet mehr Aufmerksamkeit und damit auch mehr potenzielle Käufer – die Verkaufszahlen bei Produkten mit dem Label liegen womöglich um 300 Prozent höher. Dabei kommentiert Amazon das Verfahren und entsprechende Kriterien bis heute nicht offiziell. Im Forum für Amazon-Reseller gibt es aber einige Auskünfte, welche auf die Verteilung des Choice-Labels zurückzuführen sind.

Diese wären:

  • niedrige Rückgabequote
  • mindestens 4 Sterne Bewertung
  • hohe Klick- und Konversionsrate
  • Prime-Lieferung
  • Amazon-SEO
  • guter Preis

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Was können Händler tun, um das Amazon’s Choice-Label zu bekommen?

Die mit dem Choice-Label ausgezeichneten Produkte sind mit mindestens 4 Sternen bewertet. Ebenso von hoher Relevanz ist eine niedrige Rückgabequote, welche sich beispielsweise durch ausführliche Produktbeschreibungen und qualitativ hochwertige Bilder erreichen lässt. Zudem spielt besonders eine schnelle Verfügbarkeit und Lieferzeit eine große Rolle bei der Verteilung des Choice-Labels. Außerdem sind die mit den Label versehenen Produkte grundsätzlich prime-qualifiziert. Hier kann es sich demnach für Händler noch mehr lohnen, den Versand über Amazon zu nutzen (FBA). Damit ein Artikel Amazon’s Choice wird, muss außerdem ein Großteil der Nutzer beim Eintippen eines bestimmten Keywords auf das Produkt stoßen und es dann auch kaufen. Um das Choice -Label zu erhalten, müssen Produkt und Keyword sehr stark assoziiert sein. Eine gute Amazon-SEO ist demnach bei der Vergabe des Choice-Labels unumgänglich.

6 Tipps, wie Sie auf Amazon echte Rezensionen generieren, erfahren Sie in diesem spannenden Beitrag.

Fazit

Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei Amazon’s Choice um eine Kaufempfehlung von Amazon. Amazon kennzeichnet demnach beliebte und gut bewertete Produkte, die gleichzeitig besonders durch ihr Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen. Dabei ist das Choice-Label allerdings keine Garantie dafür. Amazon speichert bisher getätigte Suchanfragen der Käufer und erstellt daraus ein Modell, welche Artikel ebenfalls für einen Kunden empfehlenswert sein könnten. Natürlich ist es als Seller erstrebenswert, das Siegel zu erhalten, da dadurch die Verkäufe gesteigert und auch die Chance erhöht werden kann, als Bestseller ausgezeichnet zu werden. Da es von Amazon jedoch kein offizielles Statement dazu gibt, an welchen Kriterien es nun genau liegt, dass ein Produkt das Choice-Label nicht besitzt, sollten Händler ihre Produkte niemals nur auf dieses Ziel hin optimieren.