Die Amazon BuyBox leicht und verständlich erklärt

Sie gilt als das Hauptkriterium für den erfolgreichen Verkauf eines Produktes auf Amazon. Sie entscheidet darüber, welcher Verkäufer sein Produkt mit dem Button verknüpft. Unsere Rede ist von der Amazon BuyBox. Branchenschätzungen zufolge erzielt der Gewinner der BuyBox  9 von 10 Bestellungen. Das Ziel eines jeden Händlers sollte es also sein, möglichst viele Produkte in der Amazon BuyBox anbieten zu können. Wir verraten Ihnen welche Vorteile der Platz in der BuyBox bietet und wie Sie die BuyBox für sich gewinnen.

BuyBox Amazon

Welche Vorteile hat der BuyBox-Gewinner überhaupt?

Während alle weiteren Verkäufer, welche lediglich auf einer separaten Liste aufgeführt werden und kaum eine Chance haben sich gegen den BuyBox-Gewinner durchzusetzen, gelingt es dem Gewinner ca. 90% der Absätze für sich zu gewinnen. Neben wertvollen Branding-, und Marketingmaßnahmen kann der Gewinner von Amazon bereitgestellte PPC Kampagnen und Promotions nutzen. Surfen Nutzer mit dem Smartphone und entscheiden sich dazu ein Produkt zu klicken,  befindet sich der ‘“In den Einkaufswagen“ Button direkt unter dem Produktbild, was  dem BuyBox-Gewinner auch mobil einen deutlichen Vorteil verschafft.

Doch nach welchen Kriterien entscheidet Amazon darüber, welcher Händler sein Produkt über die Amazon BuyBox verkauft?

Die genauen Kriterien wie Händler die BuyBox gewinnen, sind natürlich ein gut gehütetes Amazon-Geheimnis. Dennoch sind einige wichtige Faktoren bekannt,  die beim BuyBox-Gewinn eine wichtige Rolle spielen:

Der Preis

  • Die Absatzsteigerung steht im Mittelpunkt des Internetgiganten. Mehr Absatz bedeutet mehr Umsatz für Amazon: Der Grund dafür, das oftmals der niedrigste Preis mit der BuyBox belohnt wird.  Während Mitbewerber also rund um die Uhr im Auge behalten werden sollten, sollten Sie nicht vergessen Ihren Preis mit dem Preis in der BuyBox zu vergleichen.
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Die Verfügbarkeit

Ist ein gewünschter Artikel nicht mehr Verfügbar verägert das meistens den Kunden. Doch dabei soll es nicht bleiben, denn auch Amazon selbst heißt ausverkaufte Produkte nicht gut. Einige Tipps und Tricks, damit weder der Nutzer noch die Plattform Beschwerden liefert:

  • Ihre Produkte sollten zu jeder Zeit verfügbar und lieferbar sein. Planen Sie Ihren Bestand also großzügig, indem Sie wichtige Artikel immer vorrätig haben. Amazon berücksichtigt nur Artikel mit aktuellem Warenbestand.
  • Um die Quote der Stornierungen so niedrig wie möglich zu halten, sollten Sie Ihre Warenbestände zu jeder Zeit im Blick haben. Dadurch vermeiden Sie negative Kundenerfahrungen und einen Minuspunkt im Wettkampf um den Platz in der BuyBox.
  • Entscheiden Sie sich dazu, einen Urlaub zu machen, sollten Sie die Urlaubs-Funktion nutzen. Somit müssen Ihre Kunden nicht ungewiss auf Ihre Bestellung warten und wissen genau, wann Sie mit Ihrer Ware rechnen können.

Die Kundenzufriedenheit

Einer der wichtigsten Faktoren, um den begehrten Platz in der BuyBox zu erhalten ist die Zufriedenheit der Kunden. Diese wird von Amazon durch viele verschiedene Kriterien gemessen. Der Status kann jederzeit im Amazon Seller Central geprüft werden. Wichtige Kennzahlen um die Kundenzufriedenheit zu messen sind:

  • Perfect Order Percentage (POP): Prozentsatz aller Aufträge mit reibungsloser Auftragsabwicklung.
  • Order Defect Rate (ODR): Prozentsatz aller Aufträge mit negativem Kundenfeedback, einem A-Z Garantieantrag oder einer Kreditkarten-Rückbuchung.
  • Pre-fulfillment Cancellation Rate: Rate der Aufträge, welche vor dem Versand storniert werden – ein Indiz für schlechtes Bestandsmanagement.
  • Late Ship Rate: Kunden erwarten einen zügigen Versand innerhalb von 2-3 Werktagen.
  • Percentage of Orders refunded: Erhöhte Rate an Gutschriften ist ebenso ein Indikator für- schlechtes Bestandsmanagement.

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